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Abraham

Berufung Abram1. Die Familien in Ur in Chaldäa

Abrahams Vater Terach hatte drei Söhne, Abram, Nahor und Haran. Abram bekam erst später von Gott den Namen Abraham, der „Vater der Menge“ bedeutet. Sein Bruder Haran starb bald und dessen Sohn Lot übernahm bald die Leitung seines Clans (seiner Familie). Sie lebten alle in Ur in Chaldäa, im heutigen Südirak. Sie hatten Schafherden und lebten in Zelten.

2. Die Frauen

Die beiden Brüder Abram und Nahor heirateten die Frauen Sarai und Milka. Der Name Milka wurde 3800 Jahre später von der Firma Suchard für Schokolade genommen. Damals war Schokolade unbekannt. Die schöne Sarai bekam von Gott erst später den Namen Sara, der Herrin bedeutet. Sie bemerkte schon früh, dass sie keine Kinder bekommen kann.

Die Gegend der beiden Flüsse Euphrat und Tigris war ein sehr fruchtbares Land.

3. Der erste Aufbruch

Den ersten Aufbruch organisierte Abrams Vater Terach, der Nahor mit seiner süßen Milka zurückließ und mit Abram, Sarai und Lot zuerst den Flüssen entlang nach Norden, nach Haran wanderte. Dort starb Terach und Abram übernahm die Leitung des Clans.

4. Berufung des Abram

Jetzt war für Gott die Zeit gekommen, Abram zu berufen. Abram hörte, wie Gott zu ihm sprach: „Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Durch dich sollen alle Geschlechter Segen erlangen. Wer dich segnet, den werde ich segnen, wer dich verflucht, den werde ich verfluchen“ Das war viel:

  • Zieh weg aus deinem Land! Als Nomade war er immer auf der Suche nach guten Weideplätzen für seine Schafe.
  • Verlasse deine Verwandtschaft! Seinen Bruder Nahor hat er in Ur zurückgelassen. Soll er jetzt auch seinen Neffen Lot zurücklassen? Nein, Lot will mit ihm gehen.
  • Verlasse dein Vaterhaus! Sein Vaterhaus bestand aus der Großfamilie, deren Leiter sein Vater Terach schon tot war. Er war jetzt der Leiter der Großfamilie.
  • Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! Gott zeigt den Weg und das Ziel.
  • Ich werde dich zu einem großen Volk machen. Diese Verheißung war für ihn, der mit einer schönen, aber unfruchtbaren Frau verheiratet war, wie ein Wunder.
  • Ich werde dich segnen. Das bedeutet Schutz und Glück. Gott, der Mächtige beschenkte seinen Verbündeten.
  • Ich werde deinen Namen groß machen. Abram soll berühmt werden.
  • Ein Segen sollst du sein. Durch dich sollen alle Geschlechter Segen erlangen. Die Völker der Erde bekommen durch Abram Glück und Schutz.
  • Wer dich segnet, den werde ich segnen, wer dich verflucht, den werde ich verfluchen. Damit schloss Gott mit Abram einen Bund. Das war für damalige Zeit eine Bundesformel.

5. Aufbruch ins Ungewisse

Abram nahm die Herausforderung an, vertraute und brach ohne zu zögern auf. Das hatte eine ganz neue Qualität in der damaligen Welt. Ein Gott schließt mit einem Menschen einen Bund und verspricht dem Menschen etwas, was weit in die Zukunft reicht. Abram zog mit seiner Frau Sarai, seinem Neffen Lot und den Knechten und Mägden, die sie in Haran gewonnen haben, nach Kanaan und kamen zur Orakeleiche von Sichem. Obwohl in Kanaan andere Völker wohnten, versprach jetzt Gott, den Nachkommen Abrams dieses Land zu geben. Wie er das anstellt, sagt er nicht. Abram baute für Gott zwei Altäre und zog, weil eine Hungersnot ausbrach, nach Ägypten.

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