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4.3 Kompetenzblatt     Gott erschuf liebevoll das Universum  5.Kl., S.48

Die Naturwissenschaft hat uns neue Erkenntnisse gebracht, die wir als katholische Christinnen und Christen in unser Weltbild übernehmen. Der Urknall und die Evolution sind die vernünftigen Erklärungen der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse. Gott erschuf vor 13,7 Milliarden Jahren das Universum mit einem „Big Bang“, bei dem in einem sehr heißen Punkt die ganze Materie komprimiert war.

Die Naturgesetze schuf er so fein abgestimmt, dass Elemente, Galaxien, Sonnen und Planeten entstanden. Gott war dabei, als durch diese göttliche Feinabstimmung Leben auf Planeten wie der Erde entstehen konnten. Er freute sich, dass aus dieser Entwicklung geistvolle Wesen – wir Menschen – entstehen konnten, die in Freiheit eigenständige Kulturen schufen.

Einige evangelikale Christen meinen, die Welt ist – wie in der Bibel beschrieben – in 7 Tagen von Gott geschaffen worden. Wir Katholikinnen und Katholiken wissen, dass Gott uns nicht sagen wollte, wie er die Erde erschaffen hat, sondern wie er die Erde liebt. Der 7-Tagehymnus in der Bibel ist aus den Erkenntnissen der damaligen Zeit entstanden. Damals, 500 v. Chr. herrschte das altorientalische Weltbild vor. 150 n. Chr. schrieb Claudius Ptolemäus ein neues Weltbild mit der Erde als Kugel auf. Das heutige Weltbild der Naturwissenschaft nach Einstein geht davon aus, dass der Raum endlich und gleichzeitig unendlich ist.

Wir Menschen stellen uns viele Fragen. Wie ist es möglich, dass wir etwas denken können? Warum existiert etwas, und nicht vielmehr nichts? Wir Christinnen und Christen denken, dass Gott der Grund ist, warum etwas existiert. Er ist das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann.

Positiv gesprochen: Gott ist allmächtig, aber er schränkt seine Allmächtigkeit ein, damit wir uns frei entscheiden können. Er ist neugierig, was wir tun werden. Dieses Denken wird „Open View“ genannt, weil die Sicht für die Zukunft offen ist.

Ähnlich ist es mit der Allwissenheit Gottes. Auch dabei schränkt er sich und seine Allwissenheit ein, damit wir uns frei entwickeln können. Er möchte freie Partner haben, die mit ihm die Welt gestalten. Er lässt sich von unserem Tun überraschen.

Wir Christinnen und Christen glauben Gott, dass er es gut mit uns meint und er alle Menschen guten Willens in seine Herrlichkeit nimmt. Der Sinn des Lebens ist die Liebesbeziehung zu Gott und die Liebe zu den Menschen und zur Schöpfung. Da lässt es sich vernünftig und sinnvoll leben.

Meine Gedanken und Fragen dazu:

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